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Was ist das bereits bezahlte Paket?

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Viele Fotografen möchten ihren Kunden eine bestimmte Anzahl Bilder kostenfrei zum Download anbieten, zum Beispiel weil diese Bilder bereits über die Shooting-Grundgebühr abgegolten sind. Alles, was darüber hinaus geht, soll bezahlt werden. Genau dafür gibt es in scrappbook die Funktion "Bereits bezahltes Paket".

Warum es dafür eine eigene Funktion gibt

Auf den ersten Blick könnte man denken: Ich lege einfach ein Digitales Paket an, das 10 Bilder für 0 Euro enthält, fertig. Das funktioniert in der Praxis aber nicht, weil dein Kunde dann beliebig oft 10 Bilder für 0 Euro „kaufen" könnte und am Ende die komplette Galerie umsonst hätte.

Genau das verhindert das bereits bezahlte Paket. Es ist eine spezielle Einstellung pro Galerie, die einmalig pro Käufer greift und sich danach automatisch zurücksetzt.

So richtest du es ein

Du erstellst zunächst ganz normal deine Pakete in der Preisliste (klicke hier, um zu erfahren wie das geht), also zum Beispiel ein Basic-Paket mit 3 Dateien für 15 Euro, ein Medium-Paket mit 10 Dateien für 25 Euro und so weiter.

Anschließend gehst du in die Galerie-Einstellungen der jeweiligen Galerie und wählst dort beim Punkt Bereits bezahltes Paket das Paket aus, das dein Kunde durch die Shooting-Grundgebühr schon mitbezahlt hat:

In den meisten Fällen ist das ein kleines Paket, weil die meisten Kunden bei dir mit einer Grundgebühr starten, in der eine kleine Anzahl Bilder inklusive ist. Du willst sie dann gezielt dazu animieren, noch mehr Bilder dazuzukaufen.

Steht die Einstellung auf Noch kein Paket gekauft, ist die Funktion deaktiviert. Dann zahlt dein Kunde alles regulär nach Preisliste.

Wie das Ganze für deinen Kunden aussieht

Ein Beispiel mit unserem Basic-Paket (3 Bilder für 15 Euro) und gesetztem „Bereits bezahltes Paket = Basic":

Dein Kunde wählt 3 Bilder aus und klickt auf Kaufen. Der Warenkorb zeigt einen Preis von 0 Euro, weil dieses Paket bereits bezahlt ist. Wählt er stattdessen 5 Bilder aus, zahlt er nur die 2 zusätzlichen Dateien zum hinterlegten Aufpreis, in diesem Beispiel 6 Euro (zweimal 3 Euro pro Zusatzdatei).

Besonders schön: Geht dein Kunde direkt ins nächste Paket, also zum Beispiel das Medium-Paket mit 10 Dateien für 25 Euro, dann bekommt er den bereits bezahlten Anteil sauber verrechnet. Er zahlt nicht die vollen 25 Euro, sondern nur die Differenz, also 10 Euro. So macht das Upgrade ins größere Paket für ihn sichtbar Sinn.

Die wichtigste Regel: Es funktioniert einmal pro Galerie

Das bereits bezahlte Paket greift nur beim ersten Kauf in dieser Galerie. Sobald dein Kunde es einmal eingelöst hat, setzt scrappbook die Einstellung automatisch auf Noch kein Paket gekauft zurück. Damit ist verhindert, dass dein Kunde immer wieder die Mindestmenge wählt und sie dauerhaft für 0 Euro abruft. Alle Folgekäufe in dieser Galerie laufen dann zum regulären Preis nach deiner Preisliste. Dies bedeutet auch, dass du diese Funktion NICHT nutzen kannst, wenn du die Galerie an mehrere Empfänger verschickst, da nur der erste Käufer davon profitieren würde.

Wofür du diese Funktion nutzen kannst

Die naheliegende Anwendung sind Shooting-Preise mit inklusive Bildern. Wenn dein oder Familienpaket zum Beispiel 10 fertig bearbeitete Bilder enthält, legst du ein Paket mit 10 Dateien an und markierst es als bereits bezahltes Paket. Dein Kunde lädt seine inklusiven Bilder kostenfrei herunter und sieht direkt im Shop, was zusätzliche Bilder kosten würden.

Die Funktion eignet sich aber auch als Marketing-Hebel, selbst wenn du im Vorfeld noch nichts verkauft hast. Du kannst deinem Kunden ein, zwei oder drei Bilder als „Gratis-Einstieg" anbieten, damit er überhaupt in die Bildauswahl kommt. Sobald er die ersten Bilder ausgewählt hat, ist die psychologische Hürde für weitere Käufe deutlich niedriger.

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